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	<title>CampaignOnline.eu &#187; Online Campaigning</title>
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		<title>Kampagnen-Plattform GreenAction.de feiert</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 12:58:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gelegenheit für einen Blick auf die Szene.
Am 31. Juli hat Greenpeace das einjährige Bestehen der Kampagnen-Plattform GreenAction verkündet. Im Sommer 2009 ist GreenAction online gegangen. Unter dem Stichwort &#8220;campaigning 2.0&#8243; hat der deutsche Greenpeace-Ableger mit dieser Kampagnen-Plattform einen wesentlichen Teil seiner Internet-Strategie umgesetzt.
In einem Gespräch mit CampaignOnline zieht Jan Haase, Community Manager bei Greenpeace eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Gelegenheit für einen Blick auf die Szene.</h3>
<p>Am 31. Juli hat <em>Greenpeace</em> das einjährige Bestehen der Kampagnen-Plattform <a href="http://beta.greenaction.de/" target="_blank"><em>GreenAction</em></a> <a href="http://blog.greenaction.de/?p=443" target="_blank">verkündet</a>. Im Sommer 2009 ist <em>GreenAction</em> online gegangen. Unter dem Stichwort &#8220;campaigning 2.0&#8243; hat der deutsche Greenpeace-Ableger mit dieser Kampagnen-Plattform einen wesentlichen Teil seiner Internet-Strategie umgesetzt.</p>
<p>In einem Gespräch mit <em>CampaignOnline</em> zieht <em>Jan Haase</em>, Community Manager bei <em>Greenpeace</em> eine positive Bilanz. Auch wenn man sich etwas schnelleres Wachstum und eine etwas höhere Nutzerzahl gewünscht hätte, über 7.100 Internet-Aktivisten haben fast 1.000 Kampagnen initiiert. Nur eine einzige Kampagne musste der Zensur zum Opfer fallen, weil sie die Kriterien der Macher nicht erfüllt hatte. Um die Anzahl der Aktivisten gegenüber den Kampagnen-Initiatoren zu erhöhen will <em>Greenpeace</em> die Eintrittsschwelle senken. So soll es demnächst nicht mehr nötig sein, sich für die Teilnahme an Kampagnen auf <em>GreenAction</em> zu registrieren. Nur wer eine Kampagne plant und initiiert muss sich auch weiterhin anmelden.</p>
<p>Auf <em>GreenAction</em> lassen sich öko-soziale Netzwerke knüpfen und gemeinsame Kampagnen und Aktionen zu Themen des Umweltschutzes gleichermaßen planen. Die Blogs auf <em>GreenAction </em>dokumentieren die Historie einer Kampagne und sollen, so die Idee, einen jederzeitigen Einstieg in eine laufende Kampagne oder ein Thema ermöglichen.</p>
<p>Vergleichbare Plattformen gibt es in Deutschland kaum. Lediglich auf der Plattform der <a href="http://taz.de/" target="_blank"><em>Tageszeitung</em></a>, <a href="http://bewegung.taz.de/" target="_blank"><em>bewegung.taz.de</em></a> lassen sich ähnliche Projekte organisieren. Diese sind dann allerdings, anders als bei <em>GreenAction</em> nicht an Umweltthemen gebunden. Hier finden sich auch Aktivitäten zu alternativen Geldsystemen oder gegen Sozialabbau.</p>
<p>Die Idee der Internet-Plattformen für Bürgerliches Engagement ist nicht ganz neu. Angelehnt an die US-amerikanische Non-Profit-Organisation <a href="http://moveon.org/" target="_blank"><em>MoveOn.org</em></a> entstanden weitere Plattformen für Aktivisten-Netzwerke wie beispielsweise in Australien <a href="http://www.getup.org.au/" target="_blank"><em>GetUp-Action for Australia</em></a> oder das mittlerweile sehr bekannte und auch in Deutschlad aktive <a href="http://avaaz.org/de/" target="_blank"><em>Avaaz.org</em></a>. <em>Avaaz</em> hatte jüngst einen großen <a href="http://www.blickpunkt-lateinamerika.de/index.php/sID/f838117ab5161a850db95a73a063e35d/lan/de/xtra/ce006c313c57a37258d2ac8202abf12e/msg/143e62639ed86ae91e8bb994a72064ee/itt/Brasilien" target="_blank">Erfolg</a> in Brasilien zu verzeichnen. Mit Unterstützung der größten Online-Kampagne Brasiliens konnte ein Gesetz gegen Korruption und Geldwäsche verabschiedet werden. <em>Avaaz</em> sammelte über 2 Millionen Unterschriften für eine Petition, begleitet von einer riesigen Zahl an Aktionen und Aufrufen. Ein Beispiel für die hohe Leistungsfähigkeit der Organisationen. Das deutsche Pedant zu <em>Avaaz</em>, <em>MoveOn</em> und <em>GetUp</em> ist <a href="http://www.campact.de/" target="_blank"><em>campact.de</em></a>. Auch bei  <em>campact</em> finden sich Kampagnen-Themen aus verschiedenen Bereichen.</p>
<p>Während bei <em>campact</em> und seinen Vorbildern die Aktivisten-Community befragt wird, welche Kampagnen sie haben will und daraufhin die campact-Kampaigner entschieden welche Kampagnen auf der Plattform durchgeführt werden, kann bei <em>GreenAction</em> und der <em>bewegung.taz</em> im Prinzip jeder eine Kampagne starten. Also durchaus ein Werkzeug für kleinere Projekte vor Ort. Wir werden das gelegentlich testen und berichten,<br />
einstweilen Gratulation an die Macher bei <em>GreenAction</em>.</p>
<p>Ingo Bokermann</p>
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		<title>SMS Kampagnen &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.campaignonline.eu/2010/03/18/sms-kampagnen-beispiel-greenpeace-argentinien/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 11:14:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Beispiel: Greenpeace Argentinien
Bei meinen Recherchen zum Thema SMS im Einsatz für Non-Profit-Kampagnen bin ich auf eine Studie der United Nations Foundation und der Vodafone Group Foundation gestoßen. Die Publikation enthält u.a. eine Fallbeschreibung des SMS-Einsatzes bei Greenpeace Argentinien, die ich hier zusammen gefasst wieder gebe:
Im Jahr 2007 stand in Argentinien ein Gesetz zum Schutz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Beispiel: Greenpeace Argentinien</h3>
<p>Bei meinen Recherchen zum Thema SMS im Einsatz für Non-Profit-Kampagnen bin ich auf eine Studie der <em><a href="http://www.unfoundation.org/" target="_blank">United Nations Foundation</a></em> und der <em><a href="http://www.vodafone.com/start/foundation.html" target="_blank">Vodafone Group Foundation</a></em> gestoßen. Die <a href="http://mobileactive.org/text-messaging-save-trees" target="_blank">Publikation</a> enthält u.a. eine Fallbeschreibung des SMS-Einsatzes bei <a href="http://www.greenpeace.org/argentina/" target="_blank"><em>Greenpeace Argentinien</em></a>, die ich hier zusammen gefasst wieder gebe:</p>
<p>Im Jahr 2007 stand in Argentinien ein Gesetz zum Schutz der Urwälder (La Ley de Bosques) zur Entscheidung an. In einer Kampage zur Unterstützung des Gesetzes hat <em>Greenpeace Argentinien</em> neben TV und Internet auch massiv auf das Mobiltelefon gesetzt. Die Greenpeace-Lobbykampagne basierte wesentlich auf einer umfangreichen Datenbank mit Untertützern. Über ein Formular auf der eigenen Web-Site, über direkte Kontakte in Fußgängerzonen und über E-Mails konnte <em>Greenpeace</em> eine beeindruckende Telefonliste von ca. 350.000 Mobiltelfonnutzern zusammenstellen.</p>
<p>Am Ende der Kampagne haben 1.5 Millionen Menschen die Petition zur Unterstützung des Urwaldgesetzes unterschrieben. Dabei wurde das Mobiltelefon auf verschiedene Arten für die Kampagne genutzt: Etwa 3.000 Unterschriften wurden beispielsweise direkt per SMS gesammelt. Eine besondere Unterstützer-Gruppe hatte Greenpeace die Erlaubnis erteilt, ihnen gezielt Nachrichten per SMS zu senden.</p>
<p>Es war nicht das erste mal, dass <em>Greenpeace-Argentinien</em> erfolgreich auf das Tool SMS gesetzt hatte. Bereits im Jahr 2005 stützen die argentinischen Umweltschützer eine Lobbby-Kampagne für ein Abfallgesetz, dem &#8220;Zero Waste Law&#8221;, wesentlich auf die Aktivierung ihrer Unterstützer über SMS-Nachrichten. Damit konnte <em>Greenpeace </em>Unterstützer punktgenau aktivieren um besipielsweise ihre jeweiligen Abgeordneten kurz vor kritischen Debatten anzurufen und diese aufzufordern das Gesetz zu unterstützen. Dies ist teilweise direkt aus den Meetings im Abgeordentenhaus heraus geschehen. Manch einen Abgeordenten erreichten so bis zu 300 Anrufe in einer Stunde. So etwas hat seine Wirkung nicht verfehlt. Das Gesetz hatte die Kammern erfolgreich passiert.</p>
<p>Trotz relativ geringer finanzieller Ressourcen konnte <em>Greenpeace-Argentinien</em> einige Erfolge, nicht zuletzt mit Hilfe des effektiven Tools SMS-Messaging verbuchen. Die Organisation setzt dabei auf ein eigenes &#8220;Inhouse-Team&#8221; für die Programmierung der entsprechenden Software um mit den Massen-SMS ungehen zu können. Dafür gaben die Greenpeacer ca. 1.000 € im Monat aus. Die Versendekosten konnten mit dem Telekom-Anbieter auf 5 Cent pro Message herunter gehandelt werden.</p>
<p>Die in der Studie beschrieben Kampagnen sind zwar schon 3-5 Jahre alt und die Entwicklung ist mit Twitter, Facebook, etc. rasant voran geschritten, aber dennoch ist das Mobiltelefon für viele Menschen das einzige Instrument um unterwegs in Kontakt mit Arbeitgeber, Kollegen, Familie und Freunden zu bleiben. Daher empfehle ich auch heute noch die Überlegung über das Tool SMS-Messaging und das Mobiltelefon in die Kampagnenplanung einzubeziehen. Greenpeace-Argentinien <a href="http://www.greenpeace.org/argentina/participa" target="_blank">nutzt</a> das Mobiltelefon auch heute noch für seine Kampagnen.</p>
<p>Der Campaiger</p>
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		<title>SMS Kampagnen &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://www.campaignonline.eu/2010/02/25/sms-kampagnen-unterschriften-fur-mindestlohn/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 20:00:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Beispiel &#8220;Unterschriften für Mindestlohn&#8221;
Die Möglichkeiten per SMS zu Spenden wurden hier schon beschrieben. Jetzt folgt ein erster Bericht über weitere Einsatzmöglichkeiten der SMS-Dienste in einer Non-Profit-Kampagne.
Die Idee ist nicht neu. Bereits 2006 experimentierte die Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft (Ver.di) mit SMS-Unterschriften. Die Gewerkschafts-Kampaigner suchten gezielt nach einer Möglichkeit konventionelle- und elektronische Medien zu verbinden.
Dazu wurde im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Das Beispiel &#8220;Unterschriften für Mindestlohn&#8221;</h3>
<p>Die Möglichkeiten per SMS zu Spenden wurden <a href="http://www.campaignonline.eu/2010/01/15/sms-spenden-kampagne-an-das-drk-fur-erdbebenopfer/" target="_blank">hier</a> schon beschrieben. Jetzt folgt ein erster Bericht über weitere Einsatzmöglichkeiten der SMS-Dienste in einer Non-Profit-Kampagne.</p>
<p>Die Idee ist nicht neu. Bereits 2006 experimentierte die <a href="http://www.verdi.de/" target="_blank"><em>Vereinte Dienstleitungsgewerkschaft</em></a> (Ver.di) mit SMS-Unterschriften. Die Gewerkschafts-Kampaigner suchten gezielt nach einer Möglichkeit konventionelle- und elektronische Medien zu verbinden.</p>
<p>Dazu wurde im Rahmen einer bereits bestehenden <a href="http://www.mindestlohn09.de/" target="_blank">Kampagne</a> zum Thema &#8220;Mindestlohn&#8221; der Gewerkschaften <em>Ver.di</em> und <a href="http://www.ngg.net" target="_blank"><em>Nahrung-Genuss-Gaststätten</em></a> (NGG) die Web-Site <em><a href="www.mindestlohn.de" target="_blank">mindestlohn.de</a></em> entwickelt. Die primär als Online-Kampagne konzipierte Initiative für einen Mindestlohn sollte mit einem möglichst niedrigem Budget bundesweit bekannt gemacht werden und Menschen zum &#8220;mitmachen&#8221; motivieren. Klassische Werbung über TV und Radio oder flächendeckende Plakatierung über einen längeren Zeitraum hinweg lassen sich i.d.R. mit den für solche Kampagnen zur Verfügung stehenden Budgets nicht realisieren. Zudem würde eine Aufforderung eine Internet-Seite zu besuchen um an einer Aktion teil zu nehmen vermutlich verpuffen, da zwischen Aufruf und der Möglichkeit zu Handeln zu viel Zeit vergeht. Also wurde auf ein verbindendes Medium gesetzt, dass die Verbindung von Offline- zu Online-Kampagne herstellt: Das Mobiltelefon.</p>
<p>Im März 2006 wurden bundesweit für den Zeitraum von zehn Tagen an 4.000 Stellen Großplakate geschaltet. Darauf warben die Gewerkschaften für ihre Mindestlohn-Kampagne und forderten die Leser auf sogleich ihre Zustimmung per SMS kund zu tun. Die Aufforderung bestand darin eine SMS mit dem Stichwort &#8220;Mindestlohn&#8221;, dem Namen und dem Wohnort an eine Kurzwahlnummer zu senden. Als Anwort bekam der Versender eine automatisch generierte SMS zurück. Darin wurde der Eingang bestätigt und sich für die Unterstützung bedankt. Zudem enthielt die Nachricht den Hinweis darauf, dass der Name des Unterstützers demnächst unter der Internet-Adresse &#8220;www.mindestlohn.de&#8221; eingetragen wird.</p>
<p>Während des Zeitraums der Plakatierung gaben 7.500 Menschen per SMS ihre &#8220;Unterschrift&#8221;. Im weiteren Verlauf gingen innerhalb eines Jahres 14.055 SMS-Unterschriften ein. Zum Vergleich gaben im gleichen Zeitraum 11.435 Menschen ihre Zustimmung online auf der Internet-Seite und 117.628 Unterschriften wurden herkömmlich auf papiernen Unterschriften-Listen gesammelt.</p>
<p>Ver.di wertete die Aktion ob ihrer unerwarteten Akzeptanz als Erfolg. &#8220;Die Erfahrungen dieser SMS-Aktion zeigen zudem, dass der Transfer von einem Printmedium, hier dem Plakat, über das Moboltelefon per SMS-Abstimmung auf ein Online-Medium, die Homepage der Kampagne, funktioniert hat&#8221;, so ein ver.di-Vertreter. Auf Grund der positiven Ergebnisse wurde das Werkzeug auch in anderen Gewerkschafts-Kampagnen eingesetzt.  Beispielsweise in der Kampagne &#8220;<a href="http://www.verdi.de/kampagnen_projekte/genug_gespart" target="_blank">Genug gespart</a>&#8221; gegen weitere Sparmaßnahmen im Öffentlichen Dienst  oder in der IG-Metall-Kampagne &#8220;<a href="http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/view_203.htm" target="_blank">Leiharbeit fair gestalten</a>&#8220;.</p>
<p>In Zeiten des iPhones kann man sich den Umweg über die SMS sicher bald sparen aber die Verbindung Aufmerksamkeit auf der Straße zur sofortigen Handlung bleibt interessant.</p>
<p>Ingo Bokermann, Online-Kampaigner</p>
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		</item>
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		<title>Umweltministerium sucht Umweltthema</title>
		<link>http://www.campaignonline.eu/2010/02/17/umweltministerium-sucht-umweltthema-online/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 15:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Online Beteiligungsverfahren des BMU:
Mit einer Videobotschaft hat Katharina Reiche, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das Online-Bürgerbeteiligungs-Portal Mitreden-U zur Debatte um die deutsche Nachhaltigkeits-Strategie eröffnet. Einen Monat lang, bis zum 17. März, können Bürgerinnen und Bürger auf dem Portal eigene Beiträge veröffentlichen oder andere kommentieren und bewerten. Die wichtigsten Themen sollen anschließend mit ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Online Beteiligungsverfahren des BMU:</h3>
<p>Mit einer Videobotschaft hat <em>Katharina Reiche</em>, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das Online-Bürgerbeteiligungs-Portal <a href="http://www.mitreden-u.de" target="_blank"><em>Mitreden-U</em></a> zur Debatte um die deutsche Nachhaltigkeits-Strategie eröffnet. Einen Monat lang, bis zum 17. März, können Bürgerinnen und Bürger auf dem Portal eigene Beiträge veröffentlichen oder andere kommentieren und bewerten. Die wichtigsten Themen sollen anschließend mit ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern von Verbänden und des Umweltministeriums weiter diskutiert werden. &#8220;Die Ergebnisse sollen in die Diskussion um die Themensetzung des Fortschrittsbericht 2012 zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingebracht werden&#8221;, so Frau Reiche in einer <a href="http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/45652.php" target="_blank">Presseerklärung</a>.</p>
<p>Auf der <a href="http://www.mitreden-u.de/dialog" target="_blank">Dialog-Seite</a> heisst es: &#8220;In dem Fortschrittsbericht steht nicht nur, was die Bundesregierung auf dem Weg zu einem nachhaltigen Deutschland bisher erreicht hat, sondern auch in welchen Bereichen sie zukünftig besonders aktiv wird und welche konkreten Ziele sie erreichen möchte.&#8221; Moderiert wird der Dialog von der <a href="http://www.zebralog.de" target="_blank"><em>Agentur Zebralog</em></a>, die mit Bürgerbeteiligungen erfahren ist und für Ihr Verfahren am Kölner Bürgerhaushalt mit dem <a href="http://www.e-demokratie.org/e-partizipation/zebralog-gewinnt-weiteren-preis-fur-kolner-burgerhaushalt/" target="_blank">zweiten Platz </a>des „UN Public Service Award“ der Vereinigten Nationen ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Um eine Kampagne geht es dabei eigentlich nicht, vielmehr das um Thema Bürgerbeteiligung im Online-Verfahren. Mit dieser Form der Bürgerbeteiligung betritt das Umweltministerium Neuland. Kampaigner und Lobbyisten werden sicher darauf achten, dass &#8220;ihr&#8221; Thema einen prominenten Platz bekommt. Der Naturschutzbund, <em>NABU</em> hat schon vor einigen Tagen auf das Verfahren <a href="http://www.nabu.de/themen/nachhaltigkeit/nachrichten/12013.html" target="_blank">hingewiesen</a>.</p>
<p>Wer aktiviert die meiste Online-Beteiligung?</p>
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		<title>Facebook Nutzer fordern Einsatz erneuerbarer Energie:</title>
		<link>http://www.campaignonline.eu/2010/02/16/facebook-nutzer-fordern-einsatz-erneuerbarer-energie/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 10:30:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Green-IT Facebook-Kampagne bei Facebook
Vor einigen Tagen hat ein Nutzer die Facebook-Gruppe &#8220;We want Facebook to use clean energy, not coal&#8221; ins Leben gerufen. Die Gruppe wächst rasant und steht schon bei über  3.000 Mitgliedern.
Begonnen hat alles Ende Januar mit der Ankündigung von Facebook in Prineville, Oregon ein neues Rechenzentrum zu errichten. Bereits am 6.Februar stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Green-IT Facebook-Kampagne bei Facebook</h3>
<p>Vor einigen Tagen hat ein Nutzer die Facebook-Gruppe &#8220;We want Facebook to use clean energy, not coal&#8221; ins Leben gerufen. Die Gruppe wächst rasant und steht schon bei über  3.000 Mitgliedern.</p>
<p>Begonnen hat alles Ende Januar mit der Ankündigung von <em>Facebook</em> in <em>Prineville, Oregon</em> ein neues Rechenzentrum zu errichten. Bereits am 6.Februar stellt Treehugger auf seiner Internet-Seite die <a href="http://www.treehugger.com/files/2010/02/facebook-grows-coal.php?campaign=th_rss&amp;utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+treehuggersite+%28Treehugger%29" target="_blank">Frage</a>, warum <em>Facebook</em> sein Rechen-Zentrum ausgerechnet an einem Ort errichten will, in dem Strom aus Kohlekraft gewonnen wird. In dem sonst an erneuerbaren Energien reichen <em>Oregon</em> hätte es doch andere Plätze gegeben. In <em>Prineville</em> <a href="http://www.centraloregonian.com/PCONews2.shtml" target="_blank">freut</a> man sich natürlich über den kleinen Aufschwung.</p>
<p><a href="http://www.treehugger.com" target="_blank"><em>Treehugger</em></a> ist ein Informations-Dienst, der sich der nachhaltigen Entwicklung widmet und regelmäßig über Themen der Nachhaltigkeit berichtet.</p>
<p>Das Beispiel zeigt, wie schnell sich eine Protest-Bewegung in <em>Facebook</em> formieren kann. Natürlich ist es ein Facebook-Thema und daher kein Wunder, dass gerade in diesem Netzwerk sich der erste Protest regt. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis das Thema auf andere Netzwerke oder Kampagnen-Plattformen überspringt.</p>
<p>Wir werden die Kampagne beobachten und berichten wenn es zur ersten Reaktion der Facebook-Betreiber kommt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kampagnen und Urheberrechte: &#8220;The White Stripes&#8221; gegen den Krieg</title>
		<link>http://www.campaignonline.eu/2010/02/11/kampagnen-und-urheberrechte-the-white-stripes-gegen-den-krieg/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 20:13:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als bekennender Fan knackiger Gitarren-Klänge und ganz besonders des Streifens &#8220;It might get Loud&#8221; von Davis Guggenheim, musste ich unbedingt auf folgende Meldung im Spigel-Online klicken: &#8220;Soundtrack zum Kriegsdienst &#8211; US-Luftwaffe zieht White-Stripes-Spot zurück&#8221;.
Jack White ist neben Jimmy Page und The Egde einer der drei Gitarren-Protagonisten in der filmischen Huldigung an die E-Gitarre.
Anfang Februar hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als bekennender Fan knackiger Gitarren-Klänge und ganz besonders des Streifens &#8220;<a href="http://www.itmightgetloud.de/" target="_blank">It might get Loud</a>&#8221; von Davis Guggenheim, musste ich unbedingt auf folgende <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,677360,00.html#ref=rss" target="_blank">Meldung</a> im <em>Spigel-Online</em> klicken: &#8220;Soundtrack zum Kriegsdienst &#8211; US-Luftwaffe zieht White-Stripes-Spot zurück&#8221;.</p>
<p>Jack White ist neben Jimmy Page und The Egde einer der drei Gitarren-Protagonisten in der filmischen Huldigung an die E-Gitarre.</p>
<p>Anfang Februar hatte die US-Luftwaffe während der Übertragung der <em>NFL Super Bowl</em> einen Werbespot zur Rekrutierung von Soldaten ausgesstrahlt und in diesem den Sound von Meg und Jack White verwendet. An sich ist das nichts besonderes, hätte die Luftwaffe nicht vergessen die Urheber, nämlich die White-Geschwister um Erlaubnis zu fragen. Diese haben nun <a href="http://www.whitestripes.com/" target="_blank">protestiert</a> gegen die unerlaubte Verwendung ihrer Musik für einen Zweck, nämlich der Rekrutierung für einen Krieg, den sie nicht unterstützen.</p>
<p>Kein Problem für die Marketing-Experten der Luftwaffe. Der Spot wird zurückgezogen.</p>
<p>Urheberrechte werden leider alltäglich verletzt. Das geschieht unter Umständen auch für für einen &#8220;Guten Zweck&#8221;. Um zu verhindern, das außer der US-Luftwaffe beispielweise auch &#8220;Grüne Aktivisten&#8221; im Internet für eine Kampagne Urheberrechte verletzen, warnt <em>Greenpeace</em> auf der Kampagnen-Plattform  <em>greenaction.de </em>in dem aktuellen <a href="http://blog.greenaction.de/?p=314" target="_blank">Beitrag</a> &#8220;wichtige Infos zum Urheberrecht&#8221; vor der Verletzung.</p>
<p>Nicht unbedingt als Pazifist, aber als Fan von <em>The White Stripes</em> und dem Urheber-Recht <span style="text-decoration: underline;">unterstreiche</span> ich dies hiermit <strong>fett</strong>, Ingo Bokermann.</p>
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		<title>Green IT Kampagne zeigt Erfolg</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:56:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kürzlich konntet Ihr hier einen Beitrag über die Wirsamkeit eines Konsumenten-Ratgebers am Beispiel des &#8220;Guide to Greener Electronics&#8221; lesen. Greenpeace nutzt diesen Ratgeber als Kampagnen-Instrument im Einsatz für umweltfreundliche Elektronik-Artikel.
Nun vermeldet Greenpeace einen weiteren großen Erfolg: Ein neuer Computer ohne toxische Stoffe kommt aus Indien.
Ein Tochterunternehmen der Wipro Ltd, einem der führenden Outsourcing-Anbieter, die Wipro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich konntet Ihr hier einen <a href="http://www.campaignonline.eu/2010/01/12/consumer-guide-kampagnen-werkzeug-fur-eine-green-it/" target="_blank">Beitrag</a> über die Wirsamkeit eines Konsumenten-Ratgebers am Beispiel des &#8220;<a href="http://www.greenpeace.org/international/news/ces2010-some-companies-really-060110?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+GreenpeaceNews+%28Greenpeace+News%29" target="_blank">Guide to Greener Electronics</a>&#8221; lesen. <a href="http://www.greenpeace.org" target="_blank"><em>Greenpeace</em></a> nutzt diesen Ratgeber als Kampagnen-Instrument im Einsatz für umweltfreundliche Elektronik-Artikel.</p>
<p>Nun <a href="http://www.greenpeace.org/international/news/victory-green-electronic-02032010?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+GreenpeaceNews+%28Greenpeace+News%29" target="_blank">vermeldet</a> Greenpeace einen weiteren großen Erfolg: Ein neuer Computer ohne toxische Stoffe kommt aus Indien.</p>
<p>Ein Tochterunternehmen der <a href="http://www.wipro.com/" target="_blank"><em>Wipro Ltd</em></a>, einem der führenden Outsourcing-Anbieter, die Wipro Infotech hat bereits am 28. Januar im indischen Bangalore den Start seines umweltfreundlichen &#8220;Wipro Greenware&#8221; Desktops angekündigt. Das Gerät werde komplett ohne gefährliche Chemikalien wie PVC (Polyvenylchloride) und BFR (bromierte Flammschutzmittel) hergestellt. Dadurch wird das Recycling von Computer-Schrott deutlich umweltfreundlicher. Die Entwicklung dauerte etwa zwei Jahre. Es ist das erste mal, dass so ein Gerät in Indien produziert werde, so in der <a href="http://www.wipro.com/corporate/media/newsdetail.aspx?id=1562" target="_blank">Presserklärung</a> von Wipro. Laut <em>Greenpeace International</em> hat <em>Wipro</em> bei der Produktion eines Computers ohne die gefählichsten Stoffe damit die Großen der Branche, wie <em>Dell</em>, <em>Samsung</em> und <em>Lenovo</em> geschlagen. Für <em>Wipro</em> ist es ein Meilenstein auf dem Weg zu einem ökologisch nachhaltigen Unternehmen.</p>
<p>Damit ist ein weiterer Schritt in einer bisher erfolgreich fokussierten Kampagne gelungen. Wir sind gespannt auf die Reaktionen der Mitbewerber. Auf der <a href="http://www.cebit.de/greenit_d" target="_blank"><em>CeBIT green IT</em> </a> erhoffen wir uns mehr.</p>
<p>Der grüne Online-Campaigner.</p>
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		<title>Alltägliche Klimatipps ganz &#8220;Global Cool&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Vorbereitung auf die den nächsten großen Klima-Event in diesem Jahr laufen schon. Der Termin: 29. November bis  10. Dezember, der Ort: in Mexiko. Dann soll ein &#8220;echtes&#8221; Klima-Abkommen verabschiedet werden. So ist jedenfalls nicht nur die Hoffnung der Facebook-Gruppe &#8220;100 Million Voices for a Real Climate Deal in Mexico 2010&#8220;. Dieser gehören nun schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorbereitung auf die den nächsten großen Klima-Event in diesem Jahr laufen schon. Der Termin: 29. November bis  10. Dezember, der Ort: in Mexiko. Dann soll ein &#8220;echtes&#8221; Klima-Abkommen verabschiedet werden. So ist jedenfalls nicht nur die Hoffnung der Facebook-Gruppe &#8220;<a href="http://www.facebook.com/group.php?v=info&amp;ref=nf&amp;gid=212448202491" target="_blank">100 Million Voices for a Real Climate Deal in Mexico 2010</a>&#8220;. Dieser gehören nun schon fast 340.000 Menschen an.</p>
<p>Unabhängig von Ergebnissen der Klima-Diplomaten stehen Initiativen zur Klima-Rettung hoch im Kurs. Eine schöne Website mit Ideen zur CO2-Einsparung haben wir bei <em><a href="http://www.globalcool.org/" target="_blank">Global Cool</a></em> gefunden. Unter dem Slogan &#8220;18 Degree of Inspiration&#8221; wird dort mit einfachen Tipps wie dem herunterdrehen der Heizung (auf 18 Grad natürlich) oder der Nutzung der öffentlichen Transportmittel für CO2 einsparende Verhaltensweisen geworben. Der Unterschied zu dem Umweltratgeber auf grauem Papier mit erhobenen Zeigefinger liegt in der Aufmachung: Global Cool eben! passend zur Zielgruppe der achtzehn Jährigen.</p>
<p>Global Cool wird betrieben von der <a href="http://www.globalcoolfoundation.org" target="_blank"><em>Global Cool Foundation</em></a>, einer Organisation mit <a href="http://www.globalcoolfoundation.org/our_supporters.html" target="_blank">Unterstützern</a> wie <em>vodafone</em>, der <em>City of London</em> und <em>Microsoft</em>.</p>
<p>Die <em>Global Cool Foundation</em> betreibt auch noch andere Projekte. Zum Beispiel ein <a href="http://www.globalcoolfoundation.org/solar_power_africa.html" target="_blank">Programm</a> zur Förderung von Solar-Technik in Sambia oder eine <a href="http://www.projectgenie.org.uk/" target="_blank">Bildungsseite</a> rund um das Thema Klimawandel. Wenn Ihr in England wohnt, könnt Ihr die Organisation auch unterstützen, indem ihr euer altes Handy spendet &#8211; im Schnitt immerhin knapp 15 Euro wert.</p>
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		<title>Aktion: Kreativ mit Partei-Spenden umgehen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 20:16:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kreativität und Schnelligkeit sind gefragt, wenn es darum geht erfolgreiche Aktionen zu initiieren. Ein schönes Beispiel liefern gerade die Macher der Kampagnen- und Aktionsplattform Campact ab.
Nicht nur im Bundestag, wie wir im Focus-Online lesen konnten, ist eine Debatte über die &#8220;Käuflichkeit der Demokratie&#8221; entbrannt, seit bekannt werden der Millionespende an die FDP. Auch im Deutschlandfunk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kreativität und Schnelligkeit sind gefragt, wenn es darum geht erfolgreiche Aktionen zu initiieren. Ein schönes Beispiel liefern gerade die Macher der Kampagnen- und Aktionsplattform <em><a href="https://www.campact.de/campact/about/home" target="_blank">Campact</a> </em>ab.</p>
<p>Nicht nur im Bundestag, wie wir im <em><a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/parteispenden-spd-spricht-vom-boesen-anschein-einer-gekauften-koalition_aid_472331.html" target="_blank">Focus-Online</a></em> lesen konnten, ist eine Debatte über die &#8220;Käuflichkeit der Demokratie&#8221; entbrannt, seit bekannt werden der Millionespende an die FDP. Auch im <em>Deutschlandfunk</em> diskutierten in der Sendung <a href="http://www.dradio.de/dlf/vorschau/" target="_blank">Kontrovers</a> heute Morgen Experten über die &#8220;Macht der Millionen&#8221;.</p>
<p><em>Campact</em> geht inzwischen ganz pragmatisch vor und fordert seine Aktivisten auf: &#8220;<a href="https://www.campact.de/atom2/ml2/mailer" target="_blank">Bieten Sie für den Atomausstieg!</a>&#8221; Mit einer E-Mail an Guido Westerwelle und Horst Seehofer können Mitmacher die Adressaten auffordern am Atomausstieg festzuhalten. Dafür werden dann individuelle Spenden in Aussicht gestellt. Im vorformulierten Text sind 5 € vorgesehen. Immerhin schon über 27.000 versandte E-Mails wurden bis heute Abend auf der Website gezählt. Im Kampagnen Drehbuch stand diese Aktion bestimmt nicht. Es ist die Kunst der Kampaigner unvorhersehbare Ergeignisse zu nutzen und mit etwas Ironie – wie in diesem Fall – hat man die Sympathie sicher auf seiner Seite.</p>
<p>Die Aktion ist der Teil der Kampagne gegen den Austieg vom Ausstieg. Am vergangenen Donnerstag erst haben 200 Aktivisten von <em>Campact</em> vor dem Bundeskanzleramt dafür <a href="http://www.campact.de/campact/info/logbook#Cri@1264090203" target="_blank">demonstriert</a>.</p>
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		<title>Wilde Zeiten bei der Naturschutzjugend</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 12:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[zeitliche Befristung]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch eine kleine Nachlese vom Sommer.
Im vergangenen Sommer hat sich einiges in Sachen Kampagnen-Plattformen getan. Neben greenaction.de von Greenpeace startete die NAJU mit wild-will-dich.de. Die NAJU ist die Naturschutzjugend des Naturschtuzbundes NABU. Junge Menschen sind wild hat man sich dort gesagt, was liegt also näher als dass sich junge Wilde für eine wilde Umgebung einsetzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch eine kleine Nachlese vom Sommer.</strong></p>
<p>Im vergangenen Sommer hat sich einiges in Sachen Kampagnen-Plattformen getan. Neben <a href="http://beta.greenaction.de/" target="_blank">greenaction.de</a> von Greenpeace startete die <a href="http://naju.de/wir/index.html" target="_blank">NAJU</a> mit <a href="http://www.wild-will-dich.de/deutsch/home/index.php" target="_blank">wild-will-dich.de</a>. Die NAJU ist die Naturschutzjugend des Naturschtuzbundes <a href="http://www.nabu.de/nabu/portrait/" target="_blank">NABU</a>. Junge Menschen sind wild hat man sich dort gesagt, was liegt also näher als dass sich junge Wilde für eine wilde Umgebung einsetzen. So lautet dann auch der Titel der Kampagne: &#8220;Wildes Land Deutschland&#8221;, kurz Wi.L.D.<br />
Es geht natürlich weniger um das Leben der Jugendlichen, sondern um das der Fledermäuse und Bäume. Der Schutz und Erhalt von Kulturlandschaften, z.B. von alten Parkanlagen in der Nachbarschaft ist das Ziel der Kampagne. Jugendliche und junge Erwachsene sollen für diese Lebensräume sensibilisiert werden und sich für deren Schutz engagieren. Das Ganze in einem Wettstreit mit Gleichgesinnten.<br />
Uns interessiert natürlich der der Onlineaspekt: Die Wilden finden und vernetzen sich auf der Platform <a href="http://www.wild-will-dich.de/deutsch/home/index.php" target="_blank">wild-will-dich.de</a> und tauschen ihr Wissen in einem <a href="http://naturschutz-wiki.de/index.php/Hauptseite" target="_blank">Naturschutz-Wiki</a> aus. Dort finden sie auch Anregungen für ihre Aktionen und ein Punktekatalog damit die TeilnehmerInnen den Wert ihrer Aktivitäten einschätzen können.<br />
Im Gegensatz zu anderen Plattformen wie <a href="http://beta.greenaction.de/" target="_blank">greenaction.de</a> oder <a href="http://www.campact.de/campact/home" target="_blank">campact.de</a> ist wild-will-dich.de nur für dieses eine Projekt gedacht. Der Fokus ermöglicht den InitiatorInnen zielgerichtet ihr Projekt zu bewerben, was auch schon eifrig getan wurde. So zum Beispiel online auf <a href="http://blogs.myspace.com/wildwilldich" target="_blank">myspace.com/wildwilldich</a> und offline auf dem <a href="http://www.highfield.de/" target="_blank">Highfield-Festival</a> am vorletzten August-Wochenende.<br />
Durch die zeitliche Befristung und den Kampagnen-Abschluss im Juli 2010 mit einer Preisvergabe wird ein finaler Punkt gesetzt. So sollen Kampagnen sein. Start der Kampagne war übrigens zur diesjährigen <a href="http://www.eurobats.org/news_events/european_bat_night.htm" target="_blank">European Bat Night</a> am 29. August.</p>
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